Am Montag den 13.08.2018 war es endlich soweit. Das kooperative Basketball-Projekt zwischen der DRK Betreuungsgesellschaft und dem Basketball-Verband Schleswig-Holstein (BVSH) wurde mit einem „Tag des Basketballs“ in der Sporthalle der Gemeinschaftsunterkunft gestartet.

Hintergrund dieser im Nachhinein mehr als gelungenen Aktion war es, dass der BVSH auf der Suche nach neuen Talenten, Trainern und Basketballinteressierten auf die Einrichtung in Boostedt aufmerksam geworden ist.

Nach den ersten Gesprächen und Überlegungen, wie man Basketball in der Einrichtung am besten installieren kann, wurde schnell klar, dass es als erstes einen „Schnuppertag“ geben musste, damit die Resonanz der Bewohnerinnen und Bewohner auf diesen Sport festgestellt werden konnte. Hierauf aufbauend soll das Projekt in Zukunft weiter ausgebaut und verfeinert werden.

Im Vorfeld des „Tages des Basketballs“ wurde in der Einrichtung Werbung für die Veranstaltung betrieben. Die Kinder und Jugendlichen sowie die Erwachsenen wurden über die Aktion informiert und darüber in Kenntnis gesetzt, dass „echte Trainer“ vom Basketball-Verband zur Unterstützung kommen sollten. Alle minderjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mussten im Vorfeld eine Einverständniserklärung der Eltern abgeben, und Fotografien waren ebenfalls nur mit Einverständnis der teilnehmenden Personen erlaubt. Am Morgen des Aktionstages wurden die Materialien der Kooperationspartner zusammengetragen und vorbereitet (Bälle, Leibchen, Schuhe, Hütchen etc.).

Der Basketball-Verband Schleswig-Holstein stellte für den Projekttag sechs Trainer zur Verfügung und vom DRK-Team waren ebenfalls 5 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen als zusätzliche Helfer tätig. Eine weitere Mitarbeiterin des DRK begleitete außerdem alles fotografisch.

In einem Vormittagsblock (10:00 Uhr -12:30 Uhr) und einem Nachmittagsblock (13:00 Uhr-15:30 Uhr) hatten die Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Boostedt die Möglichkeit, sich näher mit dem – für viele ungewohnten - Sport Basketball auseinander zu setzen. Die beiden Blockeinheiten waren hierbei nach Altersgruppen unterteilt. Für den ersten Block konnten sich alle Kinder und Jugendlichen zwischen 10-15 Jahren im Vorfeld anmelden und später teilnehmen. Der zweite Block zielte am Mittag und Nachmittag auf die „Größeren“ ab. Alle, die mindestens 16 Jahre alt waren, konnten mit Einverständniserklärung an der Veranstaltung in der Sporthalle teilnehmen. 

Inhaltlich ähnelten sich beide Einheiten. Bei den Kindern und Jugendlichen waren alle Inhalte etwas niederschwelliger angesiedelt. An allen vorhandenen Körben in der Halle und in beiden Platzhälften fanden sich verschiedene Stationen. Hierbei ging es hauptsächlich um erste Kontakte mit den Elementen Dribbling, Ballhandling, Korbabschluss-Situationen (Korbleger beidseitig etc.), Spielformen, allgemeines Regelwerk u.v.m. Zum Ende der jeweiligen Blöcke wurden verschiedene Mannschaften gebildet (Einteilung nach vorher festgestelltem Leistungsstand) und der Rest der Zeit wurde mit Abschlussspielen genutzt. Nach Beendigung beider Einheiten gab es zur „Belohnung“ für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Kleidungs-Set, bestehend aus Basketballshirt und Shorts.

Die Kooperationspartner des DRK und des Basketball-Verbandes setzten sich, nach Beendigung der Einheiten, dem Aufräumen und dem Verabschieden der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, noch einmal zusammen, um in einer Reflexionsrunde etwaige Probleme im Ablauf, der Organisation oder bei Sonstigem zu besprechen und das weitere Vorgehen zu planen.

In der ersten Blockeinheit nahmen insgesamt 38 Kinder teil. Bei den älteren Jugendlichen und den Erwachsenen waren etwa 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu verzeichnen, davon waren 12 Personen weiblich. Über den Tag verteilt gesellten sich aber immer wieder zusätzliche neugierige Menschen hinzu, die das Geschehen gespannt beobachteten. Die Rückmeldungen der Bewohnerinnen und Bewohner waren durchweg sehr positiv. Alle hatten Spaß und große Freude, mit den „Profis“ einen solchen Sporttag zu verleben. 

So bleibt festzuhalten, dass der „Tag des Basketballs“ für alle Beteiligten - besonders für die in der Gemeinschaftsunterkunft lebenden Menschen – ein voller Erfolg war. Der Projekttag hat reibungslos und wie geplant funktioniert und die weitere Planung eines langfristigen Projektes ist gestartet. Allen Personen, die sich von Beginn an und im Laufe der Zeit an dem Projekt beteiligt haben, gilt ein besonderer Dank, denn ohne das große Engagement der Beteiligten wäre das Gelingen einer solchen Initiative nicht möglich gewesen.


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